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Herren I: Endlich wieder zu Hause

02.12.2015

Handball- Bezirksklasse: TS Ottersweier – ASV Ottenhöfen II (Samstag, 20:00 Uhr).

Die Adventszeit ist inzwischen angebrochen, wir schreiben bereits Anfang Dezember. Kaum zu glauben, aber wahr – die TSO bestreitet endlich ihr zweites Heimspiel in dieser Saison. Dagegen musste die Mannschaft von Trainer Sven Urban bereits fünfmal auswärts auftreten. Ein seltsamer Spielplan – an früherer Stelle schon einmal angemerkt. Dass die Turnerschaft allerdings mit 10-4 Punkten aus fünf Auswärtsspielen relativ schadlos hervorgegangen ist und nach wie vor in der Spitzengruppe der Bezirksklasse mitmischt, kann sich diese Tatsache vielleicht am Ende der Saison als Vorteil erweisen, wenn man dann zumeist – auch gegen die Titelmitfavoriten Großweier und Freudenstadt zu Hause antritt.

Doch nun zunächst zum kommenden Gegner. Es ist eine schwer ausrechenbare Mannschaft zu Gast in Ottersweier – die Landesliga-Reserve des ASV Ottenhöfen.

Die Mannschaft, um die beiden routinierten Trainer Klaus-Dieter Gottmann und Wilfried Fischer ist gespickt mit vielen jungen, talentierten Spielern und hat gleichzeitig mit Hagen Kern einen sehr erfahrenen Spielmacher, der noch immer jedem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann.

Zwar hat die Reserve des ASV erst 3-11 Zähler auf dem Konto, allerdings musste man erst nachträglich die Punkte des eigentlichen Sieges gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach II abgeben und gewann immerhin einen Zähler bei der sehr heimstarken HSG Murg. In Rotenfels unterlag man derweil lediglich mit 24:23-Toren, auch in Freudenstadt musste man sich lediglich mit 32:28 geschlagen geben. Die Mannschaft ist also nicht wirklich so einzuschätzen, wie es der Tabellenstand zu vermitteln versucht.

Die TSO wird also auf die ersten 40 Minuten aus dem Spiel gegen die SG Bad Rotenfels/Gaggenau anknüpfen müssen, möchte man nicht in arge Schwierigkeiten kommen. Immerhin lässt die Urban-Sieben in ihren letzten Spielen einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen. Die Art und Weise, wie vor Wochenfrist der Gegner aus Rotenfels und Gaggenau in deren eigener Halle förmlich an die Wand gespielt wurde, war schon erste Klasse. Dass es allerdings noch an etwas fehlt, zeigten die letzten 20 Minuten dieses Spiels, als man den Gegner auf unerklärliche Weise noch einmal herankommen ließ. Doch die TSO ist auf dem richtigen Weg und muss diesen konzentriert weitergehen. Mit der nötigen Ernsthaftigkeit und vor allem ohne Überheblichkeit geht die Turnerschaft sicher als Favorit in die Partie gegen Ottenhöfen. Und damit hätte man im letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause in Sinzheim vielleicht sogar noch die Chance auf die Tabellenführung.

rp